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Ikonen

Der Begriff Ikone hat seinen Ursprung in dem griechischen Wort, das «Abbild», «Porträt» bedeutet. Aber im Gegensatz zu Gemälden ist es vor allem für Ikonen nicht das Bild selbst bedeutend, sondern die Abbildung der inneren Idee, des Sinngehaltes. Das heißt ist die Ikone als die in Linien und Farben ausgedrückte sowie in den  visuellen Bildern dargestellte Offenbarung Gottes. Deshalb war das Verhalten zu   Ikonen immer am meisten achtungsvoll. In alten Zeiten wurde die rote («schöne») Ecke – eine Stelle für Ikonen – an einem sehr gut ausgeleuchteten Platz eingerichtet. 

In den Familien war es früher so gebräuchlich, besonders sorgfältig für Sauberkeit der roten Ecke zu sorgen und die Ikonen mit Einfassungen, Abdeckungen, Blumen zu verzieren. Manchmal wurden die Heiligenbilder mit bestickten Handtüchern (Ruschnyk) verschönert. 

Die aus Massivholz ausgeführten Ikonen können das ebenso innere Sinngehalt, die Idee und den Sinn wie gemalte Ikonen tragen und bewahren.